BÄKO-magazin

Zweistelliges Plus in Schleswig-Holstein

Der Handelsumsatz der BÄKO Schleswig-Holstein erhöhte sich 2007 um 12,4% auf knapp 43,9 Mio. Euro. „Damit sind in die Champions League der umsatzstärksten BÄKOs aufgestiegen!", freute sich ARV Martin Martensen.

Der Handelsumsatz der BÄKO Schleswig-Holstein erhöhte sich 2007 um 12,4% auf knapp 43,9 Mio. Euro. „Damit sind in die Champions League der umsatzstärksten BÄKOs aufgestiegen!", freute sich ARV Martin Martensen.Erfreulich war die Steigerung des durchschnittlichen Gesamtumsatzes der regelmäßig kaufenden Kunden um 11% auf 104 Tsd. Euro. Geschäftsführer Matthias Retzlaff ergänzte: „Mit rund 5,5 Mio. Euro war das Rohergebnis 2007 sehr gut." Der Jahresüberschuss betrug 176 Tsd. Euro.Mit dem Neubau in Kropp hatte die BÄKO Schleswig-Holstein ihre Betriebsgebäude in Flensburg und Kiel aufgegeben. „Wir haben beim Neubau den geplanten Etat von 4,5 Millionen Euro um keinen Cent überschritten. Darauf sind wir unwahrscheinlich stolz!", so Martensen.Der Vorstand der BÄKO Schleswig-Holstein schlug vor, den Jahresüberschluss von 176 Tsd. Euro folgendermaßen zu verteilen: 19,4 Tsd. Euro Zuweisung zur gesetzlichen Rücklage, gut 106. Tsd. Euro Zuweisung zur freien Rücklage und knapp 51. Tsd. Euro zugunsten einer Erhöhung der Dividende auf die Geschäftsguthaben auf 7%. Kein Wunder, dass die anwesenden Mitglieder diese Verwendung einstimmig abnickten.Turnusgemäß war die Amtszeit von Hans-Peter Rathmann, Frank Clausen, Ulrich Glüsing und Stefan Scharbau im AR abgelaufen. Rathmann kandidierte nicht mehr. Mit Claudia Thaysen (33) aus Grundhof stellte sich eine junge Unternehmerin zur Wahl. Sie wurde mit Clausen, Glüsing und Scharbau en bloc von den Mitgliedern in den Aufsichtsrat gewählt.Schlüsselübergabe für den NeubauZehn Jahre lang hatte die BÄKO Schleswig-Holstein mit der Zusammenlegung ihrer Betriebsstätten in Kropp gewartet. Der Neubau war nach nur sechs Monaten Bauzeit am 31. Januar fertig. Die Neueröffnung feierte die Genossenschaft am 31. Mai im Nachgang zur.Zur Eröffnungszeremonie war Staatssekretärin Karin Wiedemann gekommen. Nach einer Rede mit viel Lob für das Bäckerhandwerk und für die BÄKO wünschte sie: „Auf dem neuen Betriebsgebäude wie auf Ihrem Handwerk möge immer Gottes Segen ruhen!" Sicher hat die Staatssekretärin schon viele ähnlich schöne Reden gehalten – aber noch nie, so wie es hier stilecht der Fall war, auf einer von einem Gabelstapler in die Höhe bewegten Rednerbühne!„Einmal im BÄKO-Leben hoch hinaus", kommentierte Lutz Henning die Prozedur, der als Vorstandsvorsitzender der BÄKO-Zentrale Nord seine Glückwünsche aussprach. „Der Neubau bedeutet eine offensive Gestaltung der Zukunft und wird einen weiteren positiven Schub auslösen." Schließlich war es noch am ARV Martensen, GF Matthias Retzlaff den symbolischen Schlüssel zu überreichen.