BÄKO-magazin

Stabilität und permanente Investition

Die BÄKO Süd-West hat auf ihrer Generalversammlung in Darmstadt eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2008 und eine weiter verbesserte Finanzstruktur vorgelegt.

Die BÄKO Süd-West hat auf ihrer Generalversammlung in Darmstadt eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2008 und eine weiter verbesserte Finanzstruktur vorgelegt.

Die beiden Geschäftsführer Hans Schneider und Reiner Jung berichteten den versammelten Mitgliedern im Darmstädter Maritim-Hotel von einem um 6,4% auf 103,4 Mio. Euro gestiegenen Gesamtumsatz. Er kam überwiegend durch Preissteigerungen zustande, doch beträgt das Wachstum im Gebrauchgütergeschäft immerhin 1%. Mit diesen Zahlen, einem Mitgliederstand von 684 (rd. 1.300 Kunden) und einer Eigenkapitalquote von 52,5% befindet sich die BÄKO Süd-West in der Spitzengruppe der BÄKO-Genossenschaften. Die Solidität der Geschäftsführung bekräftigt der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Der Cashflow (2008: 1,9 Mio. Euro) lag in den vergangenen Jahren stets über der Gesamtinvestitionssumme, die somit ausschließlich aus Eigenmitteln bestritten werden konnten. Für das Jahr 2009 werden preisbedingte Umsatzrückgänge (4–5%) prognostiziert, während sich der Absatz stabil zeigt.

Zum Wohl der Mitglieder gewirtschaftet

Neben hohen Vergütungen für 2008 (1,1 Mio. Euro) erwartet die Mitglieder nach der Zustimmung zur Gewinnverwendung eine attraktive Dividende in Höhe von 6% (182,9 Tsd. Euro) aus dem Jahresüberschuss von 472,1 Tsd. Euro (+6,5%).

Für den scheidenden Direktor Hans Schneider, der mit hohen Ehrungen verabschiedet wurde (siehe separaten Beitrag) wurde Jochen Früauff, seit 2002 für die BÄKO Süd-West tätig, zum neuen hauptamtlichen Vorstand bestellt. Walter Frick, Josef Kerner, Peter Weber und Walter Wilhelmi wurden in ihren Aufsichtsratsämtern bestätigt. Ernst Spalt schied aus Altergründen aus und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.