BÄKO-magazin

Klug gewirtschaftet

Durch kluge Einkaufspolitik, überlegte Vorratshaltung – Stichwort Butter – und strategische Ausrichtung kann die BÄKO Ost für das Geschäftsjahr 2007 insgesamt auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung verweisen.

Durch kluge Einkaufspolitik, überlegte Vorratshaltung – Stichwort Butter – und strategische Ausrichtung kann die BÄKO Ost für das Geschäftsjahr 2007 insgesamt auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung verweisen. BÄKO-Geschäftsführer Dr. Günther Otto hatte zur Generalversammlung in den schmucken Festsaal des Zentralgasthofs in Weinböhla eingeladen.Mit 66,5 Mio. Euro Gesamtumsatz oder +13,2% schloss die Genossenschaft ihr Geschäftsjahr ab. Den saftigen Preisanstieg 2007 herausgerechnet bleibt ein Plus von 4%. Wobei die umfangreichen Jubiläumsangebote im vergangenen Jahr ebenfalls preistreibend wirkten.Erfreulich auch die geschäftliche Entwicklung in Polen, die mit 1,4 Mio. Euro Umsatz zu Buche schlägt.Der Rohertrag aus Warengeschäft und Dienstleistungen wuchs um 6,5% oder über 440 Tsd. Euro auf 7,2 Mio. Euro. Eintrübungen gab es beim Betriebsergebnis, dass um 4,8% sank. Der um 1,8 % verringerte Bilanzgewinn (224.899 Euro) ist zudem den erhöhten Kraftstoffpreisen zuzuschreiben. Die BÄKO gab diese Aufwendungen an die Mitgliedsbetriebe nicht weiter, sondern trug die Mehrkosten in Höhe von 200 Tsd. Euro. Dennoch bleibt den angeschlossenen Mitgliedern auch in diesem Jahr eine 6%-ige Dividende (99.011 Euro) erhalten. In andere Ergebnisrücklagen flossen 150.988 Euro. Die Mitgliederzahl verringerte sich im Berichtszeitraum um 15 auf 670 , bei um 10.071 vermindertem Geschäftsguthaben. Die Geschäftsanteile schrumpften von 1.181 auf 1.154. Zwar wuchsen 2007 die betrieblichen Aufwendungen (+8,4%), sind im Verhältnis zur aufwärts zeigenden Betriebsleistung aber gesunken. Das heißt, der daraus hervorgegangene betriebliche Leistungszuwachs der BÄKO machte die dafür erforderlichen Aufwendungen mehr als wett.Die Personalkosten erhöhten sich um 7,8%. Dabei handelte es sich – neben Tariflohnerhöhungen – allerdings um eine Investition in die Zukunft. Die BÄKO stärkte ihre Kompetenz im Technischen Kundendienst, im Frischdienst und in der Logistik und stellte mehr Mitarbeiter (aktuell 113) ein, um den gewachsenen Anforderungen entsprechen zu können.Die Sachaufwendungen stiegen insbesondere durch erforderliche Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten. So erstrahlt z.B. jetzt das Backstudio in neuem Glanz.„Dass unser Konzept erfolgreich ist, beweist unsere Unternehmensentwicklung auch im laufenden Geschäftsjahr. Per 30. Juni 2008 konnten wir im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unseren Umsatz um 5,7 Mio. Euro erhöhen; das sind mehr als 20% Zuwachs“, blickt BÄKO-Geschäftsführer Dr. Günther Otto zuversichtlich aufs laufende Jahr.Die zahlreich anwesenden Mitglieder vernahmen die Ausführungen mit großer Zufriedenheit und demonstrierten bei den anschließenden Regularien Einstimmigkeit.Die aus dem Aufsichtsrat turnusmäßig ausgeschiedenen Mitglieder Thomas Pfützner, Karl-Heinz Wahl und Hans-Werner Wahn wurden ebenso wie die Neumitglieder Ingo Holling, Olaf Schgüren und Werner Klinkmüller in das Gremium wiedergewählt bzw. gewählt. Aus Altersgründen schieden Eberhard Flechner, Günter Holling und Karl-August Schüren aus.