BÄKO-magazin

Solides Geschäftsjahr trotz Finanzkrise

Die BÄKO Südbaden erreichte trotz widriger Rahmenbedingungen auch im Jahr 2009 ein zufrieden stellendes Ergebnis und stärkte ihre Eigenkapitalbasis.

Die BÄKO Südbaden erreichte trotz widriger Rahmenbedingungen auch im Jahr 2009 ein zufrieden stellendes Ergebnis und stärkte ihre Eigenkapitalbasis. Der geschäftsführende Vorstand Rochus Ortlieb legte dazu seinen Bericht auf der Generalversammlung in Titisee-Neustadt vor.

 

Rohstoffpreise entscheidend

Die aufgrund einer langwierigen EDV-Umstellung in diesem Jahr später einberufene Versammlung erfuhr von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau mit einem Umsatzrückgang von rund 0,9 Mio. Euro (–3,3%), der fast ausschließlich preisbedingt zustande kam. Zwar lagen die Bereiche Papier/Verpackung und Maschinen/Geräte deutlich im Plus, doch konnte dies die Rückgänge bei Mehl, Rohstoffen und Molkereiprodukten nicht wett machen. Als stark erweist sich weiterhin der Bio-Bereich.

 

GF Rochus Ortlieb sieht die BÄKO auch 2010 als „Fels in der Brandung (+1,4% Umsatz per Ende Oktober). Die genossenschaftliche Rechtsform erweise sich vor allem dank ihrer Transparenz als besonders krisensicher, was z.B. die Volksbank Freiburg mit einem „1A“-Rating der BÄKO Südbaden bestätigt.

 

Hervorragende Bonität

Die BÄKO Südbaden hat in den vergangenen fünf Jahren 850 Tsd. Euro an die Mitglieder ausgeschüttet und bietet nach Zustimmung durch die GV auch nun wieder eine 7%ige Dividende, d.h. 41,8 Tsd. Euro vom Bilanzgewinn in Höhe von 186,6 Tsd. Euro. Insgesamt 300 Tsd. Euro fließen in verschiedene Rücklagen, was dazu beiträgt, dass die Kennziffern der Genossenschaft sich seit Jahren stetig verbessern.

 

Die Aufsichtsratsmitglieder Hermann Aichele (ARV), Eckhart Geppert, Hubertus Hofmaier und Herbert Schorp wurden per Wahl im Amt bestätigt. Ehrungen erfolgten für langjährige Mitgliedschaft, so u.a. an Aichele, Martin Magnus und Thomas Scherzinger für 40 Jahre BÄKO-Treue.

 

Kennzahlen 2009

Umsatz: 24,8 Mio. Euro (–3,3%)

Bilanzgewinn: 186,6 Tsd. Euro

Dividende: 7% (41,8 Tsd. Euro)

Eigenkapitalquote: 72,9%

Mitglieder: 205 (–4)