BÄKO-magazin

Umsatzrekord und erfreuliches Betriebsergebnis

Eine positive, zukunftsorientierte Stimmung herrschte bei der Generalversammlung der BÄKO Sauerland, die in diesem Jahr in der Bäckerfachschule in Olpe ihren Rahmen fand.

Eine positive, zukunftsorientierte Stimmung herrschte bei der Generalversammlung der BÄKO Sauerland, die in diesem Jahr in der Bäckerfachschule in Olpe ihren Rahmen fand.

Mit dem Geschäftsjahr 2008 zeigte sich GF Stefan Gruyters durchaus zufrieden. Trotz der zum Teil recht turbulenten Beschaffungsmärkte sei das vergangene Jahr sehr gut verlaufen, zeigte er bei der Vorlage des Geschäftsberichts auf. Der Umsatz konnte um 12,2% auf rund 22 Mio. Euro gesteigert werden. Dies bedeutet preisbereinigt ein Plus von 5 bis 6%. Im Lagergeschäft verhielt sich das Plus im Rahmen der Preissteigerung. Das Streckengeschäft dagegen machte mit 32% Plus einen deutlichen Sprung nach oben. Begründet wird diese Umsatzsteigerung mit zum einen stark gestiegenen Mehl- und Molkereipreisen und zum anderen einem sehr guten Investitionsgütergeschäft. Um 4,5% konnte das Rohergebnis planmäßig verringert werden.

Hohe Dividendenzahlung

Zu den stärksten Warengruppen zählen Rohstoffe (6,6 Mio. Euro), Frischdienst (5 Mio. Euro), Mehl (4,9 Mio. Euro), sowie Maschinen und Geräte (1,9 Mio. Euro). Insgesamt wurde ein Umsatz von 21,972 Mio. Euro erreicht. Erwirtschaftet wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 56,2 Tsd. Euro, hiervon wurden 22,1 Tsd. Euro in die Rücklagen eingestellt. Der Bilanzgewinn von 34,1 Tsd. Euro wurde als Dividende ausgeschüttet. Dies entspricht einer Dividendenzahlung von 20%.

Den Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung durch den DGRV legte Thorsten Schraer vor. Er attestierte dem Vorstand, dass sich die Umsatzentwicklung deutlich oberhalb dem vergleichbarer Betriebe bewegt habe. Ebenfalls überdurchschnittlich ist ein Durchschnittsumsatz pro backenden Mitglied von 213 Tsd. Euro. Die Vermögenslage bezeichnete er als „gut und geordnet“.

ARV Reinhard Hesse bedankte sich beim Vorstand und den Mitarbeitern mit den Worten: „Hinter einem Umsatzrekord und dem fast optimalen Betriebsergebnis stecken 12 Monate konzentrierte Arbeit!“ Vorstand und Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt. Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat erhielten Karl-Wilhelm Hagenkötter, Harry Kaiser, Dieter Käsgen und Thomas Engelhardt erneut das Votum der Versammlung. Chancen für den Absatz von Kaffeespezialitäten zeigte der Diplom Kaffee-Sommelier und Röstmeister Uwe Liebergall auf.