BÄKO-magazin

Ausbildung nachhaltig gesichert

Mit dem Ziel die Ausbildung in den Betrieben anzukurbeln, wurde die Ausbildereignungs-Verordnung (AEVO) 2003 außer Kraft gesetzt. Dies erwies sich jedoch als zu kurz gedacht.

Mit dem Ziel die Ausbildung in den Betrieben anzukurbeln, wurde die Ausbildereignungs-Verordnung (AEVO) 2003 außer Kraft gesetzt. Dies erwies sich jedoch als zu kurz gedacht. Mittlerweile hat man erkannt, dass die praktische Ausbildung in den Betrieben ohne qualifizierte Ausbilder nicht auf dem erforderlichen hohen Niveau realisiert werden kann. Im Ausbildungsjahr 2009 soll die AEVO wieder eingeführt werden. Dass die Kenntnisse und Fertigkeiten, die man sich in einem Ausbildereignungskurs erwirbt, unerlässlich für eine umfassende Vermittlung von Wissen und Können in der Ausbildung sind, haben die sächsischen Bäckereien und Konditoreien ohnehin längst erkannt. So wurden seit 2003 in den jährlich stattfindenden Ausbildereignungskursen an der Sächsischen Bäckerfachschule Dresden-Helmsdorf mehr als einhundert Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer gezählt, die nun, nach bestandener Prüfung, ihre erworbenen Fertigkeiten in der Praxis einsetzen. Zunehmend zeigt sich auch, dass sich Vertreter aus anderen Gewerken für die fachübergreifende Qualifikation nach AEVO interessieren. So waren bereits Fleischer, Konditoren und Fachverkäufer/innen aus dem Fleischerhandwerk unter den Absolventen dieses Kurses. Im vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Ausbildereignungskurs A 20 drückte sogar ein Koch aus Sachsen-Anhalt die Schulbank und bestand erfolgreich seine Ausbildereignungsprüfung. Der nächste Ausbildereignungskurs an der Sächsischen Bäckerfachschule Dresden-Helmsdorf beginnt am 9. Februar 2009. Anfragen bitte an Schulleiter Lutz Krumm oder Ulrike Steinhäuser im Sekretariat.