

Spanien besitzt die größte Rebfläche der Welt (1,2 Mio. ha) und produziert jährlich 42 Mio. Hektoliter Wein – vorwiegend kräftige, aromareiche Rotweine. War das Land lange Zeit vor allem für Likörweine (Sherry) bekannt, so kennt man inzwischen auch hierzulande Qualitätswein aus den 58 ausgewiesenen Anbaugebieten, unter denen Rioja und Navarra im Norden, Galicien im Nordwesten, Penedés und Aragon im Nordosten, Kastilien und La Mancha im Zentrum sowie Valencia, Jerez und Malaga im Süden die bedeutendsten sind. Die mengenmäßig wichtigsten Traubensorten heißen Airén (weiß), Garnacha (rot), Bobal (rot), Monastrell (rot) und Tempranillo („Tinto“; rot).Das 1970 neu eingeführte Klassifizierungssystem mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung („Denominación de Origen“) orientiert sich am italienischen und französischen Weingesetz. Das Etikett eines spanischen Weines muss den Namen des Erzeugers angeben, den Namen des Weins, die Ursprungsregion, den Alkoholgehalt und ggf. die Qualitätseinstufung. „Reserva“ bezeichnet einen Wein, der drei Jahre reifen konnte, „Gran Reserva“ einen Wein, der fünf Jahre lagerte, davon mindestens zwei Jahre im Eichenfass.

BÄKO
21.05.2012
Seminar „Mehr Spaß und Erfolg beim Verkaufen" der BÄKO Sauerland
BÄKO
22.05.2012
Konditorenfachseminar „Torten & Dekoration“ der BÄKO Region Stuttgart