Eine voll ausgereifte Kokosnuss hat einen Durchmesser von bis zu 40 cm. Genau genommen ist sie gar keine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Sie besteht aus mehreren Schichten. Außen ist sie von einer dünnen, gelb-braunen, lederartigen, mit einer Art Wachs überzogenen Oberhaut umgeben. Darunter liegt eine dickere, braun-rote Faserschicht. Diese umschließt eine harte, kugelförmige Steinschale, die den Samen enthält. Dieser bildet einen Hohlraum, der mit einer 1 bis 2 cm dicken, weißen Fruchtfleischschicht, die an der Steinschale haftet, ausgekleidet ist. Der Hohlraum ist mit einer milchig-weißen Flüssigkeit, dem Kokoswasser, gefüllt. Mit zunehmender Reife bildet sich aus dem Kokoswasser das Fruchtfleisch, das man in getrockneter Form als Kopra bezeichnet. Eine Kokosnuss mit Schale wiegt bis zu 2,5 kg. Der Kern der Frucht " die eigentliche Nuss " wiegt zwischen 0,5 und 1 kg.
Die Urheimat der Kokospalme liegt wahrscheinlich in Südostasien (Malaysia). Andere Vermutungen gehen dahin, dass sie aus Melanesien oder Polynesien stammt. Die Kokospalme gedeiht in tropischen Gebieten im Bereich von 30 Breitengraden beiderseits des Äquators " auf den Inseln der Südsee ebenso wie auf Sri Lanka, in Indien, Afrika oder Südamerika. Grob geschätzt bedecken Kokospflanzungen 3,5 Mio. ha der tropischen Gürtel aller Kontinente.