
In 100 Gramm verzehrbarem Anteil (geschältes Buchweizenkorn) sind im Durchschnitt folgende Nährwerte enthalten: 10 g Eiweiß (mehr als in den meisten „echten“ Getreidearten), 1,7 g Fett (davon 0,7 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren), 71,3 g verwertbare Kohlenhydrate, 3,7 g Ballaststoffe und 12,8 g Wasser. Dies entspricht einem Energiewert von 1 425 kJoule bzw. 341 kcal. Bemerkenswert ist vor allem der Gehalt an den lebenswichtigen Eiweißstoffen Lysin und Triptophan sowie Lezithin, die auch als „Gehirn- und Nervennahrung“ bezeichnet werden. Sie finden sich in Buchweizen in einer für die Ernährung besonders günstigen Zusammensetzung. Auch der Gehalt an Vitaminen ist beachtlich: Vor allem die Vitamine der B-Gruppe sind mit ca. 3,9 mg auf 100 Gramm gut vertreten. Von den Mineralstoffen sind in erster Linie Kalium, Calcium, Eisen, Kupfer, Phosphor, Magnesium und Fluor zu nennen. Buchweizen ist nicht nur cholesterinfrei, sondern enthält auch das Flavonoid Rutin, dem eine Cholesterinspiegel senkende und Arterien stärkende Wirkung attestiert wird.
Buchweizen wird von Mühlen und spezialisierten Anbietern in einer großen Vielzahl von Verarbeitungsprodukten angeboten, sowohl aus konventionellem wie aus kontrolliert biologischem Anbau. Zu den Angebotsformen zählen ganze und geschälte Körner, geröstete („Kasha“) und gepuffte Körner, Voll- und Kernmehl, Buchweizengrieß, -grütze und -schrot, gewalzte und vorgekochte (Instant-)Flocken (auch aromatisiert), Kleie, Pfannkuchen-Mischungen, Schalen und Spreu. Buchweizen hat einen markanten, nussartigen Geschmack und gilt als leicht bekömmlich. Da Produkte daraus kein Klebereiweiß enthalten, sind sie gut geeignet für die Produktion glutenfreier Erzeugnisse für Zöliakie/Sprue-Kranke. Aufgrund der guten Backeigenschaften mit zuverlässiger Bindekraft lassen sich daraus sowohl Brote als auch Fein- und Dauerbackwaren herstellen, ggf. unter Verwendung klebereiweißhaltiger Mehle. Als Zusatz in Rezepten sorgt Buchweizen für eine Geschmacksanhebung. Buchweizenmehl eignet sich außerdem sehr gut für Pfannkuchen, Fladen, Klöße, Brei (Grütze) und Waffeln. Geschrotete und gequollene Buchweizenkörner werden für Bratlinge, Brei (Grütze) und als Zutat für Wurstspezialitäten verwendet, geflockte oder geröstete findet man in Müslis und gegarte Körner eignen sich u.a. für Suppen und Aufläufe. Außerdem kann Buchweizen als Beilage anstelle von Reis eingesetzt werden.