Den Römern, die schon vor unserer Zeitrechnung Techniken wie das Pfropfen (Veredelung) beherrschten, verdanken wir unsere heutigen, kultivierten Apfelsorten. Die Römer trieben die Verbreitung der Apfelbäume voran. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Apfel in den gemäßigten Klimazonen Europas, Asiens, Amerikas und Australiens zur beliebtesten Frucht. Heute sind weltweit 5 500 Apfelsorten bekannt.
Die Saftausbeute ist je nach Fruchtart sehr verschieden: Bei Zitrusfrüchten beträgt sie nur etwa 40%, bei Äpfeln dagegen etwa 75 bis 80%. Daher eignen sie sich gut zur Saftproduktion. Man braucht etwa 1,5 kg Äpfel, um einen Liter Saft zu gewinnen. Bundesweit produzieren mehr als 400 Firmen rund 1 Milliarde Liter Apfelsaft im Jahr.
Fruchtsaft ist ein Naturprodukt, das jeder herstellen kann, indem er Früchte auspresst. Um natürlichen Fruchtsaft in großer Menge und gleich bleibend hoher Qualität herzustellen, bedarf es jedoch einer Reihe von Verarbeitungsschritten, die mit größter Sorgfalt und mithilfe moderner Technologien durchgeführt werden.

Weltweit liegen die Deutschen beim Fruchtsaftverbrauch an der Spitze: Im Jahr 2001 trank jeder Deutsche 40,3 Liter Fruchtsäfte und -nektare. Es folgen mit deutlichem Abstand die Österreicher (35,6 l) und Finnen (35 l).Von diesem Pro-Kopf-Verbrauch entfielen 28,3 l auf Fruchtsaft und 12 l auf Fruchtnektare. Bis 1992 war Orangensaft der meist getrunkene Fruchtsaft, wurde aber 1993 von Apfelsaft abgelöst, der seitdem unangefochten an der Spitze liegt. Im Jahr 2001 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 12 l. Orangensaft brachte es „nur“ auf 9,5 l. Es folgen Multivitaminsaft (3,5 l) und Traubensaft (1,3 l).

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21.05.2012
Seminar „Mehr Spaß und Erfolg beim Verkaufen" der BÄKO Sauerland
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22.05.2012
Konditorenfachseminar „Torten & Dekoration“ der BÄKO Region Stuttgart