

Die Reinigung der Milch und das Trennen der Milchbestandteile werden in einem einzigen Arbeitsschritt, dem Zentrifugieren, durchgeführt. Dann erfolgt das Standardisieren, d.h. der Fettgehalt wird je nach gewünschtem Endprodukt eingestellt. Als nächstes erfolgt die Wärmebehandlung, bei der Krankeitserreger abgetötet werden und die Haltbarkeit verlängert wird. Alle Milch, die in Molkereien verarbeitet wird (rund 90% der erzeugten Milchmenge in Deutschland) muss laut der gesetzlichen Vorschriften erhitzt werden. Für die Wärmebehandlung stehen drei Verfahren zur Verfügung: 1. Pasteurisieren: Hierbei wird die Milch auf weniger als 100 °C erhitzt. Das Ergebnis ist Frischmilch, die etwa vier bis sechs Tage haltbar ist und im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte, da bei diesem Verfahren nicht alle Mikroorganismen abgetötet werden. 2. Ultrahocherhitzung: Bei diesem Verfahren wird die Milch für mindestens zwei Sekunden auf die hohe Temperatur von 135 bis 140 °C gebracht. Dabei werden alle Mikroorganismen abgetötet, sodass die so hergestellte H-Milch (das „H“ steht für haltbar) ungekühlt mindestens acht Wochen haltbar ist. 3. Sterilisieren: Dieser Vorgang erfolgt bei einer Temperatur von 110 bis 120 °C für ca. 30 Minuten in einem verschlossenen Behälter, wobei alle Mikroorganismen abgetötet werden, sodass sterilisierte Milch mehrere Monate bis zu einem Jahr lang haltbar ist.
Nach dem Fettgehalt unterscheidet man
Nach der Wärmebehandlung wird die Milch vielfach homogenisiert, um das Aufrahmen weitestgehend zu vermeiden. Schließlich wird die Milch in der Molkerei gekühlt und in genormte Handelspackungen abgefüllt.Als Kennzeichnungsmerkmale bei Konsummilch werden Mindesthaltbarkeitsdatum, Art der Wärmebehandlung, Fettgehalt, Hersteller, ggf. Homogenisieren und der Zusatz von Milcheiweiß verlangt.

BÄKO
21.05.2012
Seminar „Mehr Spaß und Erfolg beim Verkaufen" der BÄKO Sauerland
BÄKO
22.05.2012
Konditorenfachseminar „Torten & Dekoration“ der BÄKO Region Stuttgart