

Dinkel enthält zahlreiche wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe sowie wertvolles Eiweiß und Kohlenhydrate. Auch die Klebereiweiße, die der Dinkel besitzt, sind hochwertig, sodass er sich ausgezeichnet zum Backen eignet. Bei der Verarbeitung in der Backstube muss beachtet werden, dass die Teige mehr Ruhe brauchen und daher sogar schon am Vortag hergestellt werden können. Auch ist die Maschinengängigkeit nicht immer gewährleistet, sodass Handarbeit gefragt ist.
Im Zuge eines neuen Bewusstseins in Ernährungs- und Umweltfragen ist Dinkel wieder mehr in den Blickpunkt gerückt. Experten bescheinigen ihm einen höheren ernährungsphysiologischen Wert als Weizen. Gegenüber Weizen, Hafer, Gerste und Roggen hat der Dinkel mehr Proteine. Er nimmt bei der Verarbeitung viel Wasser auf, hält dadurch länger die Feuchtigkeit und kann ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen zu Brot und Backwaren verarbeitet werden. Dinkelprodukte werden verstärkt auch von Allergikern, die Probleme mit der Verwertung von Weizen- und Roggeneiweiß haben, verzehrt.
Dinkel ist in Form von ganzen Körnern, Schrot, Flocken, Grieß und Mehl im Handel erhältlich. Eine beliebte Variante ist Grünkern, das im halbreifen Zustand meist im Juli geerntete Korn des Dinkels, meist für Saucen, Suppen und zur Herstellung von Bratlingen verwendet.
BÄKO
21.05.2012
Seminar „Mehr Spaß und Erfolg beim Verkaufen" der BÄKO Sauerland
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22.05.2012
Konditorenfachseminar „Torten & Dekoration“ der BÄKO Region Stuttgart