WARENKUNDE

Teil 51: Honig

Bienen sorgen für die älteste Süße der Welt

Bienenhonig ist eines der ältesten Nahrungsmittel der Welt. Er war lange Zeit der einzige Süßstoff und deshalb ein entsprechend wertvolles Handelsgut. Aber auch als Heilmittel spielte der Honig bereits in den frühen Hochkulturen eine bedeutende Rolle. Heute wird er vor allem als morgendlicher Brot- oder Brötchenaufstrich geschätzt.

Arbeitsbienen sammeln den Nektar

Honig wird von den Bienen im Wesentlichen aus zwei Quellen gewonnen:
– Blütennektar und
– Honigtau (Siebröhrensaft von Bäumen und die klebrig-süßen Ausscheidungen von Insekten wie z. B. Blattläusen).
Die Biene saugt die Produkte auf und transportiert sie in den Bienenstock, wo sie schließlich in die Wabenzellen gelangen und durch die Zugabe von fermentreichen Bienensekreten und Belüftung nach und nach in Honig umgewandelt werden. Er dient den Bienen als Nahrungsvorrat für den Winter und als Futter für Larven und Drohnen. Für die Erzeugung von 1 kg Honig sind bis zu 40.000 Flüge in 15.000 Arbeitsstunden erforderlich. Der Imker gewinnt den Honig heute zumeist durch ein als "Kaltschleuderung" bezeichnetes Verfahren.


Die Qualität steckt im Detail: Honig ist ein reines Naturprodukt, dem nichts zugesetzt oder entzogen werden darf. Bereits 1930 entstand in Deutschland eine erste "Honigverordnung", die seit 1976 durch eine europaweit gültige Regelung ersetzt ist. Welche Vorschriften und Möglichkeiten zur Qualitätsbestimmung es außerdem gibt, welche Inhaltsstoffe den Honig so wertvoll machen, welche Sorten und Arten von Honig man unterscheidet und welche Verwendungsmöglichkeiten für Küche und Backstuben es gibt (mit einem Rezept für Honigkuchen), steht ...

Die gesamte Warenkunde zum Thema Honig finden Sie in BÄKO-magazin 11/2000 ab Seite 65!
 
 
 
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