Melonen sind besonders zur heißen Jahreszeit gefragt, da sie hervorragende Durstlöscher und eine ideale Basis für fruchtige Vorspeisen und Desserts sind. Sie wirken nicht nur entwässernd, sondern sind auch sehr kalorienarm und nährstoffreich.
Herkunft und Produzenten
Die Stammform der Pflanze ist vermutlich im tropischen Afrika heimisch. Über Ägypten gelangten sie früh in den Mittelmeerraum, allerdings erst relativ spät durch die arabische Expansion nach Westeuropa. Melonen wachsen überwiegend in tropischen und subtropischen Regionen, die ein warmes, aber nicht zu heißes Klima aufweisen, z.B. in Süd- und Südosteuropa, im Nahen Osten, in Nordafrika und in Südostasien. Die Melonen vom Obstladen um die Ecke stammen zwar hauptsächlich aus dem Mittelmeerraum, doch ist das bei weitem größte Anbauland heute die Volksrepublik China.
Die verschiedenen Arten
Wassermelonen sind Gemüsefrüchte, zählen zur Gattung der Kürbisgewächse und erreichen ein Gewicht von bis zu 25kg. Bei 85% relativer Luftfeuchtigkeit und 15°C lassen sich Wassermelonen bis zu drei Wochen nach der Ernte lagern.
Zuckermelonen sind die Beeren von mit der Gurke verwandten Lianenpflanzen. Zuckermelonen mögen es kühler als Wassermelonen: Optimal ist die Lagerung bei 7 bis 10_°C und 90–95% rel. Luftfeuchtigkeit, dann sind sie (je nach Sorte) eine Woche bis zu drei Monate lagerfähig.